Die Wurzeln...

 

Wer kennt sie nicht, Kinder die man stets und ständig mit einem Blei- oder Buntstift in der Hand sieht, während sie alles bemalen, was sie in die Finger bekommen können? Mit Sicherheit war ich eines dieser Kinder. Dennoch war es für mich ein weiter Weg zur Malerei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was war passiert? Um die Geschichte abzukürzen, ich widmete mich zunächst der Medizin, dem zweiten großen Thema meines Lebenslaufs. Während dieser Zeit blieb leider wenig Platz für Kunst. Doch nachdem ich schließlich begonnen hatte im Krankenhaus zu arbeiten, schlich sich die Malerei Schritt für Schritt zurück in meinen Alltag.

Ein weiter Weg ...

 

Mein erster Versuch mit Ölfarben war eine Kopie von Van Goghs Sonnenblumen (Version Neue Pinakothek München).

Knapp drei Jahre brauchte ich um sie 2016 fertig zu stellen (Vincent brauchte wahrscheinlich einen halben Tag).

Aber es zahlte sich aus, denn ich entdeckte mein Talent zur Malerei und meine ungeahnte Vorliebe für Ölfarben.

Mir wurde klar: für mich gibt es keinen Weg vorbei an der Kunst!

 

 

 

 

 

 

 

Lasst die Spiele beginnen ...

 

Wer je mit Ölfarben gearbeitet hat wird sicher wissen, dass es nicht die beste Idee ist, das im eigenen Wohnzimmer zu tun. Seit 2017 arbeite ich im Atelier, was sich anfangs wie eine Befreiung anfühlte. In einer professionellen Umgebung und an mehreren Bilder gleichzeitig zu arbeiten beschleunigte meine künstlerische Entwicklung enorm.

Ich begann eine Serie kalifornische Reiseerinnerungen zu malen um meinen „natürlichen“ Pinselstrich zu finden. Die frühen Farben sind relativ laut, die Linien eher organisch. Der Stil wirkt noch sehr „grafisch“.